Sprechende Bilder: Audio-Licht-Raum-Installation für Gleims Freundschaftstempel

Es sind die Sammlungen Gleims, die das Gleimhaus ausmachen: das erste deutsche Literaturarchiv, bestehend vor allem aus den Korrespondenzen Gleims; eine respektable Bibliothek mit einem Schwerpunkt in der Belletristik des 18. Jahrhunderts sowie die umfangreichste Porträtgemäldegalerie der großen Köpfe der deutschen Aufklärung, die zugleich ein Raumprogramm ausmacht, Gleims sogenannten "Freundschaftstempel". Die museale Präsentation allerdings ist vor allem durch eine Sammlungen bestimmt, die Porträtgemälde. Es ist erstrebenswert, diese mit den beiden übrigen Sammlungen innerhalb der Dauerausstellung virtuell miteinander zu verknüpfen.

Das Projekt "Sprechende Bilder" sieht vor, die wichtigsten 30 Porträts mit Texten aus den Briefen und literarischen Werken der entsprechenden Person zu verknüpfen. Hierfür wird eine auditive Ebene eingeführt, die durch den Einsatz von Licht unterstützt wird – eine Audio-Licht-Raum-Installation.

Eine Voicenavigation erlaubt das Abrufen von über 300 Textpassagen. Der Besucher bringt dabei nicht nur das Bild zum Sprechen, sondern kann über Sprachbefehle auch das Thema auswählen. Entsprechend werden die Textpassagen nach etwa 10 Schlagworten wie "Literarische Neuerscheinungen, Literaturbetrieb/Literarische Projekte, Ästhetik, Zeitgeschehen, Visionen, Persönliches Schicksal, Reise, Freundschaft, Patriotismus, Scherz" kategorisiert. Das Projekt wird gefördert durch das Land Sachsen Anhalt.

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Foto: Ulrich Schrader

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